Dunkle Jahrhunderte Beschreibung Dunkle Jahrhunderte  
 
   
Beschreibung von Dunkle Jahrhunderte Infos zu Dunkle Jahrhunderte und Beschreibung.
Nicht angemeldet: Anmelden | Impressum 
Navigation
· Hauptseite
· Know Forum - neu!
· Zufälliger Artikel
· Spezialseiten
· Alle Artikel
· Eingeordnet unter
Aktueller Artikel
· Seite bearbeiten
· Links auf diese Seite
· Verlinkte Seiten
· Versionen


 
 



Letzte Beiträge
Die Klimalüge CO2Sehr geehrte Damen und Her
ren. Meine ...
Volumenausdehnung be...Hallo da draußen, ich h
abe folgendes ...
Osterrätsel der Fran...Hallo, ich hab' mich leide
r mit meinere ...
was ist denn mit dem...Hallo, der Song heißt Cal
istan "...
Strichcode entschlüs...Hallo benni, ich stehe
gerade vor dem...
Lust auf Focus Rätse...Hallo, an alle Spezialist
en dieses Räts...
ErdölServus, Erdöl hat keine
Formel, da es...
Frage an die Student...Hallo, im Prinzip ist das
eine gute Ide...
CO2 chemische Trennu...Hallo ....... CO2 in der
Luft wird begr...
IGBT ansteuerschaltu...Guten Tag, Wer weiss lief
ert eine funk...


Dunkle Jahrhunderte

Dieser Text beschreibt Dunkle Jahrhunderte.


Der untere Text beinhaltet die Dunkle Jahrhunderte Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Dunkle Jahrhunderte Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Dunkle Jahrhunderte fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Dunkle Jahrhunderte möglichst ausführlich zu halten.

Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Dunkle Jahrhunderte Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Dunkle Jahrhunderte beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Dunkle Jahrhunderte. Fragen zu dem Thema Dunkle Jahrhunderte können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.

Dunkle Jahrhunderte Artikel

Als Dunkle Jahrhunderte oder Dunkle Zeitalter (engl.: dark ages) werden längere Zeiträume genannt, für die die Geschichte einer bestimmten Region mangels Schriftquellen, archäologischer Funde oder ähnlichen wenig bis gar nicht erforscht ist.

In der Altertumsforschung wird der Ausdruck "Dunkle Jahrhunderte" oder "Dark Ages" vor allem für die unten beschriebenen griechischen Dunklen Jahrhunderte und für die Anatolischen Dunklen Jahrhunderte angewendet. Ab und zu wird auch das Mittelalter Europas als Dunkles Zeitalter genannt.


Mit den "Dunklen Jahrhunderten" oder das Dunkle Zeitalter Griechenlands ist die Zeit zwischen dem Ende der Mykenischen Kultur und dem steilen Aufschwung der orientalisierenden Zeit gemeint. Vor allem weil man aus diesem Zeitraum keine Schriftquellen und - von Keramik abgesehen - kaum archäologische Funde besaß, gilt die Zeit zwischen circa 1200 v. Chr. und circa 750 v. Chr. in Griechenland als "Dunkles Zeitalter". Daher war - und teilweise ist sie es noch - die Geschichte dieses Zeitabschnitts weitgehend in dem Dunkeln. Es war lediglich klar, dass Griechenland nach der Zerstörung der mykenischen Zentren für Jahrhunderte in die schriftlose Vorgeschichte versank und sich in dieser Zeit das "Griechentum" (gemeint die griechische Kultur ab der archaischen und klassischen Zeit) herausbildetet.

In den letzten 30 Jahren sind viele Entdeckungen gemacht worden, die Licht in die "Dunklen Jahrhunderte" gebracht haben. Besonders das 12. Jahrhundert und das frühe 8. Jahrhundert v. Chr. sind nun wesentlich besser erforscht, so dass - wenn überhaupt - ca. noch für die Zeit zwischen circa 1050 v. Chr. und 800 v. Chr. von "Dunklen Jahrhunderten" gesprochen wird.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Die Lyrik des Landes Sindh - oder Brich der Laterne dunkles Glas /Fünf Jahrhunderte Poesie im heutigen Pakistan Die Beschreibung für das Buch "Die Lyrik des Landes Sindh - oder Brich der Laterne dunkles Glas /Fünf Jahrhunderte Poesie in dem heutigen Pakistan" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in...

Das 12. und frühe 11. Jahrhundert v. Chr. (SH III C)

Eine der wichtigsten Erkenntnisse nachdem 2. Weltkrieg war, dass die mykenische Kultur noch circa 150 Jahre die Umbrüche von 1200 v. Chr. überdauert. Um, beziehungsweise kurz nach 1200 v. Chr. wurden viele mykenische Siedlungen - vor allem die mykenischen Paläste - zerstört. Einher ging der Zusammenbruch der mykenischen Strukturen, in denen die Wirtschaft zentral organisiert und gelenkt war, mit einem mächtigen Herrscher (Wanax ) an der Spitze. Zwar waren die Umwälzungen gravierend, sie bedeuteten jedoch nicht das Ende der mykenischen Kultur. Viele Zentren wurden wiederbesiedelt und vor allem die mykenische Keramik knüpft ohne klaren Bruch an die Keramik der Palastzeit an. Handel mit anderen Ländern wurde in dieser Phase, die als Spätmykenisch C (oder Späthelladisch III C) genannt wird, zusätzlich betrieben. In Tiryns wird sogar die Oberstadt teilweise wiederaufgebaut und in die Ruinen des alten Palastes ein neuer Bau gesetzt, bewohnt vermutlich von einer neuen aristokratischen Schicht, die Wände teilweise mit Fresken verziert.

Das alles kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das 12. Jahrhundert geprägt ist von einer Rezession in dem wirtschaftlichen und demographischen Bereich. Es kommt in dem Laufe der Spätmykenisch C- Phase lokal stets wieder zu Zerstörungen. Einige Zentren, wie Pylos, wurden nach der Zerstörung um 1200 v. Chr. nie mehr besiedelt, andernorts sinkt die Bevölkerungszahl. Schriftfunde aus dieser Phase fehlen bisher und die Forschung vermutet, dass mit dem Zusammenbruch der Palatwirtschaft auch die Kenntnis der Schrift verloren gegangen war. Überraschungen gibt es für diese Phase noch immer: Zu dem Beispiel sind Vasen mit Schiffsdarstellungen gefunden worden, die belegen, dass die Schifffahrt in dieser Zeit offenbar noch eine große Rolle gespielt hat.

Im Laufe des 11. Jahrhunderts verändert sich nicht ca. die Keramik (Übergang zur Protogeometrischen Keramik , es treten auch Änderungen in den Bestattungsriten ein und in einigen Gebieten Griechenlands kommt es zu gewaltsamen Zerstörungen. Es wird stets mehr vermutet, dass in dieser Zeit (circa 1050 v. Chr.) die Dorische Wanderung begonnen hat.

Das späte 11. bis 9. Jahrhundert v. Chr.

Die nun folgende Phase ist stets noch diejenige Zeit der griechischen Antike, über die wir am wenigsten wissen. Die meisten Funde sind Tongefässe (nach deren Verzierungen die Zeit bis circa 900 v. Chr. auch Protogeometrische, die Zeit zwischen circa 900 und circa 700 v. Chr. Geometrische Zeit heißt). Sie stammen fast ausschließlich aus Gräbern. Siedlungen sind ca. wenige entdeckt worden. Eine typische Siedlung dieser Phase ist Nichoria in Messenien: eine kleine Siedlung mit kleinen, einstöckigen Gebäuden, rechteckig, oval oder apsidenförmig. In einem etwas größeren, aber sehr schlichten Bau wohnte die Führungsfamilie. In ihm wurden auch Versammlungen und Gemeinschaftsgelage abgehalten. Die materielle Hinterlassenschaft zeugt nicht von größerem Wohlstand. Artefakte, die auf intensiveren Fernhandel schließen lassen, fehlen. Damals wurde mehr Viehzucht und Jagd betrieben als in mykenischer Zeit, in der der Schwerpunkt auf Ackerbau lag. In dieser Zeit wurde erstmals das Eisen in bezeichnenswertem Umfang als Werkstoff genutzt, war aber noch sehr kostbar.

Der Eindruck, dass diese Periode ein sehr niedriges Kulturniveau hatte und Griechenland isoliert war, wird auch durch andere Siedlungsfunde bestärkt. Daher waren die Entdeckungen auf Euböa ab Ende der 1970er Jahre sensationell: Dort wurde die Siedlung Lefkandi ausgegraben und sie lieferte ein ganz anderes Bild: In Nekropolen des 10. und 9. Jahrhundert v. Chr. wurden die Toten mit häufig mit kostbaren Beigaben bestattet, die Wohlstand und Handelsaktivitäten bezeugen. Noch eindrucksvoller waren die Reste eines 45 Meter langen apsidenförmigen Gebäudes, in denen der Fürst von Lefkandi lebte. Unter dem Gebäude wurden er und seine Frau bestattet. Neben 4 Pferden wurden ein Messer und ein Schwert aus Eisen(!), Gegenstände und Schmuck aus Gold, Elfenbein und Fayence den Toten beigegeben. Teilweise waren sie reich verziert. Vieles stammt aus Ägypten oder dem Vorderen Orient. Die Funde von Lefkandi zeichnen ein ganz anderes Bild als die übrigen Fundstellen in Griechenland und stehen in starkem Kontrast zu Siedlungen wie Nichoria. Offensichtlich gab es auch in dem 10. und 9. Jahrhundert v. Chr. Gegenden in Griechenland, in denen die Bevölkerung durch intensive Handelsbeziehungen zu Wohlstand gekommen war.

Das späte 9. und frühe 8. Jahrhundert v. Chr.

Zwar besaßen die Bewohner Euböas schon in dem 10. Jahrhundert Handelsbeziehungen und Wohlstand, doch ein allgemeiner und steiler Aufschwung setzte in ganz Griechenland erst ab Mitte des 8. Jahrhunderts ein. Erst hier kamen in großem Umfang orientalische Einflüsse nach Griechenland. Gleichzeitig begann die Große Griechische Kolonisation , größere Tempel entstanden und Homer fasste seine Werke in Schriftform, die sich über die mittlerweile überall benutzte Schrift schnell in ganz Griechenland verbreiteten.

Die Bildung von organisierten Stadtstaaten (poleis) in Griechenland wird abgeschlossen und es entstehen für diese unterschiedliche Verfassungen. Die Saat für diesen rapiden Aufstieg der griechischen Staaten in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts wurde schon in den späteren "Dunklen Jahrhunderten" gelegt. Es gab griechische Handelsstationen auf Zypern (vor allem Kition ) und Syrien (Al Mina ). Dort kann intensiver Handel ab dem frühen 8. Jahrhundert v. Chr. nachgewiesen werden. Kontakte insbesondere zu Phöniziern hat es aber vermutlich schon in dem späten 9. Jahrhundert gegeben. Vermutlich noch in dem 9. Jahrhundert haben die Griechen das Alphabet von den Phöniziern übernommen. Durch Kontakte mit dem Nahen Osten kamen nicht ca. materielle Güter, das Alphabet und künstlerische Anregungen nach Griechenland, sondern auch gesellschaftliche und mythologische Einflüsse. All das führte zu höherem Lebensstandard, einem Wachsen der Siedlungen und wirtschaftlichem und politischem Aufschwung.

Literatur

Leider sind die Standardwerke zu den "Dunklen Jahrhunderten" aus den 1970er Jahren von Snodgrass und Desborough mittlerweile veraltet und ein neues zusammenfassendes und umfassendes Werk zu dieser Epoche ist noch nicht erschienen.

  • K.H. Welwei, Die Griechische Polis, 2. Aufl. 1998, S. 28ff. und Nachtrag S. 281 ff.
  • P. Blome, Die Dunklen Jahrhinderte aufgehellt, in Latacz (Hrsg.), 200 Jahre Homerforschung, Colloquium Rauricum Bd. 2 (1991). Aus Sicht der Homerforschung aber sehr gute Zusammenfassung.
  • Popham - Sackett - Themelis, Lefkandi Bd. 1, 1980. (zu den Funden in Lefkandi)

Siehe auch

Weiteres zu dem Artikel Dunkle Jahrhunderte

Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: Bildung, Forschung, Griechen, Griechenland, Handel, Herrscher, Iii, Jahrhundert, Mittelalter, Rezession, Schrift
Schnellzugrif auf verwandte Texte:
 
NEU! Frage im Forum zum Thema:
 
Wenn die Beschreibung 'Dunkle Jahrhunderte' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Dunkle Jahrhunderte Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Dunkle Jahrhunderte' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Dunkle Jahrhunderte' und 'Dunkle Jahrhunderte' Definition sehr dankbar.

Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Dunkle Jahrhunderte' Beschreibung entsprechen.